Städtebau und Ortsbild, Grün- und Freiraum, Mittelmole (I)

Hohe bis sehr hohe Gewichtung

  1. Das charakteristische Ortsbild von Warnemünde erhalten und stärken.
  2. Die Ortseingänge angemessen gestalten.
  3. Die Mühlenstraße städtebaulich und in Bezug auf ihre Nutzungsstruktur aufwerten. Dabei den Alleecharakter beibehalten.
  4. Die Mittelmole als ein urbanes Gebiet für Freizeit (mit Sport- und Erlebnisbereichen), für Kultur und Begegnung, Einzelhandel und Gewerbe sowie für Wohnen entwickeln.
  5. Die Parks, Grünanlagen und grünen Wegebeziehungen erhalten, stärken und weiterentwickeln.
  6. Die Kleingärten schützen, weiterentwickeln und in ein Grün- und Wegeverbundsystem einbinden.
  7. Die grünen Innenhöfe und Gärten in den Blockinnenbereichen schützen und stärken. Keine weitere Versiegelung.
  8. Die Freiflächen des Nordteils der Mittelmole attraktiv neugestalten, einschließlich begehbarer Kaikanten und Anlage eines zusammenhängenden Rundwegs mit Brücke am Südende.

Mittlere Gewichtung

  1. Straßenräume im Ortskern städtebaulich und gestalterisch aufwerten.
  2. Eine fußläufige Verbindung und einen zusammenhängenden Rundweg mit Überquerungsmöglichkeit der Bahnanlagen im südlichen Abschnitt der Mittelmole herstellen.
  3. Problematische Stadträume in Warnemünde städtebaulich aufwerten.
  4. Weitere Ausblickmöglichkeiten von der Promenade aus schaffen, bei Erhalt der natürlichen Dünen.

Geringere Gewichtung

  1. Die Ortsmitte zusammenhängend und attraktiv gestalten.
  2. Städtebaulich-gestalterische Betonung der Achse: Bahnhof – Kirchenplatz – Mühlenstraße.
  3. Rundwege mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten in Warnemünde anlegen und einrichten.
  4. Die Mittelmole-Planungen mit den Planungen zum Werftbecken und Werftareal städtebaulich und nutzungsstrukturell verbinden.
  5. Die Folgen der siedlungsstrukturellen Trennung von Hohe Düne aufgrund des Seekanals mildern.
  6. Die kompakte Ortslage von Warnemünde erhalten.
  7. Die Pflege der Grünanlagen fortsetzen und im Bedarfsfall intensivieren.
  8. Maßnahmen zum Küstenschutz und zur Überflutungsvorsorge gestalterisch und städtebaulich ansprechend integrieren.

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