Wohnen am Kurpark (5)

Foto: Karte vom Quartier 5

Stärken 

  • Attraktive Lagen rund um Kurpark, Nähe zum Strand
  • Abwechslungsreiche städtebauliche Strukturen mit kleinteiliger Bebauung, Villen und Stadthäusern
  • Nahe Einkaufsmöglichkeiten
  • Attraktiver Straßenraum Seestraße mit harmonischer Gebäudestruktur
  • Überwiegend positiv eingefügte Neubauten, einheitliche, homogene Baulinien
  • Kurhaus mit Kurgarten  

Schwächen 

  • Tlw. starke Mängel an Gebäuden u.a. Mühlenstraße, Dänische Straße, Mittelweg
  • Erhebliche städtebauliche und funktionale Mängel im Bereich Kurhausstraße im Durchgang zum Stephan-Jantzen-Park und zur Strandpromenade / Anlieferungsbereich Neptun und aja Resort
  • Dringender Handlungsbedarf für die Mühlenstraße von der Schillerstraße bis Kirchenplatz: Fußwege, Fahrbahn, Gestaltung, Neuordnung und Flächennutzung, Verkehr, etc.
  • Erneuerung Mittelweg
  • Schlechte und erneuerungsbedürftige Fußwege, fehlende Fußwegeverbindungen und Straßenübergänge, fehlende Radwege und Abstellmöglichkeiten, ungestaltete Straßenräume 

Foto: Kurgarten

Kurgarten
Foto: Mühlenstraße – westlicher Abschnitt

Mühlenstraße – westlicher Abschnitt
Foto: Verbindung Kurhausstraße – Stephan-Jantzen-Park

Verbindung Kurhausstraße – Stephan-Jantzen-Park
Foto: Kurpark

Kurpark

So könnte man es bewerten 

Das Quartier zwischen Mühlenstraße, der neu gestalteten Seestraße mit Zugang zum Strand und der Kurhaus- und Schillerstraße wird maßgeblich vom Kurpark bestimmt und bildet ein wesentliches Herzstück des exklusiven Seebades.

Hier befinden sich neben dem Kurpark als grüne Oase der gern genutzte Kurgarten mit Kurhaus, ein bauliches „Schmuckstück“ des Art Deco aus den späten 1920er-Jahren. Angrenzend befindet sich das aus den 1970er-Jahren stammende Hotel Neptun, das als Hochpunkt mit 18 Geschossen ein Wahrzeichen Warnemündes ist.

Die Seestraße ist entsprechend der besonderen Lage zu Promenade und Strand und ihrer Bedeutung als attraktive Verbindungs- und Flanierachse in den letzten Jahren ansprechend gestaltet und neugeordnet worden. Die Straßenraumzustände in „2. Reihe“ hingegen stellen in Bezug auf Gestaltung und Sanierungszustand eine große Aufgabe dar.

Dies betrifft vor allem die Kurhausstraße als derzeitige Zufahrt zum Kurhaus und in Richtung Strand. Aber auch die Schiller-, Wachtler- und das Nordende der Dänischen Straße leiden in unterschiedlichem Maße unter schlechtem Zustand der Fußwege mit schlechten Belegen, Stolperfallen, nicht abgesenkten Bordsteinen, keinen Fahrradwegen und zugeparkten Straßenräumen. Auch die Parksuchverkehre, die vor allem in den Sommermonaten erheblich sind, be-einträchtigen das Quartier.

Eine attraktive Wegeverbindung zwischen Kurpark und dem westlich angrenzenden Stephan-Jantzen-Park besteht derzeit nicht. Die Wege führen über den Anlieferungsbereich des „Neptun“ und dem „aja Resort“ – Diese räumliche Situation „in der 2. Reihe“ ist nicht nur freiraumplanerisch, sondern auch städ-tebaulich eine wichtige Erneuerungsaufgabe.

Eine weitere funktionale wie städtebauliche Herausforderung und Aufgabe stellt die Mühlenstraße in ihrem jetzigen Zustand dar. Sie ist sowohl als wich-tige Entwicklungsachse in Bezug auf die lokale Ökonomie, die Nahversorgung und den Tourismus als auch in städtebaulich-gestalterischer Hinsicht für die Ortsentwicklung insgesamt von zentraler Bedeutung.

Forum Quartier 5

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