Klima- und Umweltschutz (VII)

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Auswertung

Während der Ausstellung zur Fortschreibung des Strukturkonzeptes Warnemünde hatten die Besucher die Möglichkeit bestimmte Themen als besonders wichtig zu markieren. Dafür stand jedem Besucher in Form von Klebepunkten insgesamt 5 Stimmen zur Verfügung, um Themenkomplexe hervorzuheben. Die Anzahl der Stimmen wurde dafür bewusst auf 5 begrenzt, damit die Besucher eine für sich persönliche Hierarchie erstellen können, sodass eine Gewichtung der Themenkomplexe erfolgen kann.

Ziel 1: „Grün- und Naturräume in W’mde erhalten und schützen“ (19 von 54 Stimmen) wird im HF 7 die größte Bedeutung zugesagt.

Dahinter folgen die Emissionen aus dem Kreuzfahrttourismus, ca. 25% der Stimmen für das Handlungsfeld entfielen auf Ziel 7: „Emissionen aus dem Kreuzfahrttourismus reduzieren“ (14)

Darüber hinaus haben vereinzelt Ziele eine untergeordnete Anzahl an Priorisierungs-stimmen erhalten, und 6 Ziele gar keine einzige Stimme, hierzu zählen auch Ziel 5: „das Müll- und Abfallmanagement verbessern, Bewusstsein zur Mülltrennung und Abfallvermeidung bei Anwohnern, Betrieben und Gästen stärken und Ziel 9: „Klimaanpassungskonzept für Warnemünde erstellen, ggf. auch übergreifend im Rahmen einer Regionalen Zusammenarbeit für die Küsten- und Touristenorte“, besonders letzteres Ziel wird vor dem Hintergrund des Klimawandels sicher zukünftig eine steigende Relevanz erhalten.

Die bisher diskutierten Ziele

Foto: Park mit Grünfläche, Bäumen, Büschen und Fußweg

1. Die Grün- und Naturräume in Warnemünde erhalten und schützen.

Foto: Grünfläche mit Bäumen im Hintergrund

2. Die Klima- und Umweltschutzaspekte verstärkt im Rahmen des für die Fortschreibung anstehenden Tourismuskonzep-tes wie auch allen anstehenden hochbaulichen und tiefbau-lichen Entwicklungskonzepten, die vor allem für die Ortsent-wicklung Warnemündes Relevanz haben, berücksichtigen.

Foto: Fußweg entlang Wasser mit Grünfläche, Büschen und Baum

3. Das Bewusstsein sowohl von Bewohnen als auch bei Touristen für das Thema Nachhaltigkeit und Klimaschutz etwa durch Kampagnen und Veranstaltungen (z.B. Stadtradeln, Müllsammelaktionen) schaffen. Dazu zählen auch Maßnahmen und Aktionswochen in Schulen und KITA’s.

Foto: S-Bahnhof „Werft“ mit Busparkplatz

4. Durch attraktive und effiziente Angebote des ÖPNV eine Reduktion des MIV bewirken, dazu zählt auch die Schaffung attraktiver Fernverkehrsverbindungen bis zum Bahnhof Warnemünde zur Reduzierung der Anreise von Gästen mit dem Auto.

Foto: Hinterhof mit Mülleimern

5. Das Müll- und Abfallmanagement verbessern, sowie Bewusstseinsstärkung zur Mülltrennung und Abfallvermeidung bei Anwohnern, Betrieben und Gästen.

Foto: Bebauung Rostocker Straße

6. Das energetische Quartierskonzept für die Wohnungsbestandsgebiete in Warnemünde als Grundlage für gezielte und infrage kommende energetische Sanierungsmaßnahmen (Dämmung, Heizenergie, Fenster) zur Reduzierung des Energiebedarfs durchführen.

Foto: Festgemachtes Kreuzfahrtschiff bläst dunkle Rauchwolken in den Himmel

7. Die Emissionen aus dem Kreuzschifffahrttourismus reduzieren.

Foto: Grüner Blockinnenbereich

8. Verstärkte Regenwassernutzung auch im Geschosswoh-nungsbau, bei kommunalen Einrichtungen, bei Bewässerung von Grünanlagen und Parks, Verringerung von Versiegelung, insbesondere in den Blockinnenbereichen, verstärkte Begrünung von Gebäuden und Gebäudenebenanlagen (Fassaden, Dach), Ausweitung des „Blumenwiesenansatzes“ auf Rasen-, Grün- und unversiegelten Nebenflächen zur Stärkung der Artenvielfalt.

Foto: Versiegelte Stellplatzfläche auf der Mittelmole

9. Ein Klimaanpassungskonzept für Warnemünde erstellen, ggf. auch übergreifend im Rahmen einer überregionalen Zusammenarbeit für die Küsten- bzw. Touristenorte.

Foto: Luftbild Hotel am Leuchtturm und Umgebung

10. Lokalen Ausbau von erneuerbaren und regenerativen Energieträgern prüfen. Besonders der Einsatz von Photovoltaikanlagen auf Campingplätzen und Ferienwohnungen zur Warmwassererzeugung.

Foto: Bunte bemalter Stromkasten

11. Energiesparmaßnahmen in der Stadtinfrastruktur (z.B. Beleuchtung) prüfen und umsetzen.

Foto: ECOLEA-Schule

12. Die Treibhausgasemissionen aus kommunalen Gebäuden (Schulen, Verwaltungen etc.) durch energetische Sanierungsmaßnahmen reduzieren.

Foto: Standort Hochschule Wismar

13. Begleitung, Beratung und Unterstützung bei der Akquise von Fördermitteln für Unternehmen und Investitionen in nachhaltige Technologien und Anlagen.

Foto: Firmenschilder Technologiepark Warnemünde

14. Die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen durch Maßnahmen der Energieeffizienz nachhaltig stärken.

Foto: Alte Windmühle

15. Umweltfreundliche und lokale Ressourcen (Holz, weniger Beton) vor allem bei städtischen Bauprojekten verwenden.

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Forum Klima- und Umweltschutz

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