Wirtschaft und Gewerbe (III)

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Auswertung der Ausstellung vom 6. bis 15. September 2020

Während der Ausstellung zur Fortschreibung des Strukturkonzeptes Warnemünde hatten die Besucher die Möglichkeit bestimmte Themen als besonders wichtig zu markieren. Dafür stand jedem Besucher in Form von Klebepunkten insgesamt 5 Stimmen zur Verfügung, um Themenkomplexe hervorzuheben. Die Anzahl der Stimmen wurde dafür bewusst auf 5 begrenzt, damit die Besucher eine für sich persönliche Hierarchie erstellen können, sodass eine Gewichtung der Themenkomplexe erfolgen kann.

Ziel 9: „Mühlenstr. Als wichtigen Erlebnis- und Versorgungsstandort zur Stärkung des lokalen Einzelhandels und der Achse Bhf. – Kirche – Mühlenstr. gestalterisch und nut-zungsstrukturell aufwerten“ (30) erhält die mit Abstand größte Zustimmung im Hand-lungsfeld 3, fast die Hälfte der Stimmen in diesem Handlungsfeld sind auf dieses Ziel entfallen (30 von 78). Zusätzlich wird die Versorgungssituation als zentraler Punkt für die Ortsentwicklung erachtet, so wurden die Ziele 8: „wohnungsnahe Versorgung in den Quartieren mit Ware des täglichen Bedarfes“ (11) sowie Ziel 7: „Qualität im Einzelhandel, besonders im Ortskern, hinsichtlich Sortiment, Außenwirkung und Gestaltung verbessern“ (10) häufig als wichtig markiert.
Hingegen haben die Ziele 2: „Entsprechende Infrastrukturen am Standort Werftbecken für Kreuzfahrtschiffe schaffen“ (1), 10: „Einzelhandelsversorgung auf der Mittelmole orts- und standortverträglich ausbauen“ (1) sowie 5: „den gesamten TPW-Standort besser an den ÖPNV anbinden“ (0) wenig bis gar keine Priorität in den Augen der Besucher.

Die bisher diskutierten Ziele

Foto: Luftbild Werftareal

1. Das Werftareal als Mehrzweckhafen und als maritimer Gewerbestandort ausbauen und modernisieren.

Foto: Blick auf Werftbecken

2. Entsprechende Infrastrukturen am Standort Werftbecken für die Kreuzschifffahrt schaffen.

Foto: Alter Strom Seite Mittelmole mit Einzelhandelsgebäuden

3. Die lokale Wirtschaft, vor allem das maritime Gewerbe und den Einzelhandel, stärken und ausbauen.

Foto: Übersichtsschild Unternehmen im Technologiepark Warnemünde

4. Den Technologiepark Warnemünde baulich erweitern und weiterentwickeln.

Foto: Straße vor Technologiepark

5. Den gesamten TPW-Standort besser an den ÖPNV anbinden.

Foto: Gewerbe am Ortseingang Süd an der Stadtautobahn

6. Unternehmen und Betriebe u.a. des maritimen Gewerbes westlich und östlich der Straße „An der Stadtautobahn“ städtebaulich und standortverträglich einordnen und etablieren.

Foto: Mühlenstraße

7. Die Qualität im Einzelhandel insbesondere im Ortskern, bezüglich Sortimente, Außenwirkung und Gestaltung verbessern.

Foto: Straßenraum mit Einzelhandel

8. Die wohnungsnahe Versorgung in den Quartieren mit Waren des täglichen Bedarfs stärken.

Foto: Mühlenstraße

9. Die Mühlenstraße als wichtigen Erlebnis- und Versorgungsbereich zur Stärkung des lokalen Einzelhandels und zur Stärkung der Achse Bahnhof – Kirchenplatz – Mühlenstraße gestalterisch und nutzungsstrukturell aufwerten.

Foto: Möglicher Raum für Einzelhandelsentwicklung auf der Mittelmole

10. Die Einzelhandelsversorgung auf der Mittelmole orts- und standortverträglich ausbauen.

Weitere Materialien

Lesen Sie hier eine Analyse von BSR zur Tourismus- und Wirtschaftsentwicklung in Warnemünde.
Hier finden Sie ausgewählte Daten zu Tourismus und Wirtschaft in Warnemünde (Excel).

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Forum Wirtschaft und Gewerbe

1 Kommentare

  1. Rainer Grass

    Ich möchte mich auf diesem Weg gegen eine ungebremste Kommerzialisierung aussprechen. Damit meine ich z.B. Gartenmöbelhändler auf der Promenade und die i.m.A. völlig überzogene Dichte von Imbissen in Richtung Bahnhof. Wenn nicht die Lebensqualität in Warnemünde erhalten bleibt, dann werden sich irgendwann auch nicht mehr die geschäftlichen Unternehmungen rentieren.

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